Gemeinsam üben – Feuerwehr und Rettungshunde proben den Ernstfall in Elzach

Am Dienstag den 09.10.2012 fand eine gemeinsame Übung der Freiwilligen Feuerwehr Elzach, Abteilung Elzach und der Rettungshundestaffel Breisgau Ortenau statt.

Eine gute Zusammenarbeit zwischen den Rettungsdienstorganisationen ist im Einsatzfall unbezahlbar. Aus diesem Grund hatte sich die Feuerwehr Elzach und die Rettungshundestaffel Breisgau Ortenau auf eine gemeinsame Übung mit zwei unterschiedlichen Übungsszenarien verständigt. Zu wissen, wie die jeweilige Organisation vorgeht erleichtert im Echteinsatz die Zusammenarbeit.

Die Rettungshundestaffel wurde zu einem "Bombenalarm in einem Mehrfamilienhaus" und zu einem Verkehrsunfall mit einer vermissten Person alarmiert.
Treffpunkt war das Feuerwehrgerätehaus in Elzach. Dort angekommen wurde ein Einsatzstützpunkt eingerichtet, von dem aus die Teams starten konnten.
Zug- und Gruppenführer teilen die Teams ein und legten die Einsatzgebiete für die Suche fest.

Am ersten Einsatzort - dem Haus mit Bombenalarm - angekommen, überprüft der Gruppenführer die Lage und machte sich ein erstes Bild. Da das Gebäude aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden durfte, mussten die Rettungshunde zunächst von außen hineingeschickt werden. Er suchte nun eigenständig das Gebäude ab, ob wirklich keine Personen mehr im Gebäude waren. Duke - ein 45kg schwerer Rottweiler - wurde mit der Drehleiter über ein Dachfenster ins Haus gebracht. Der Rettungshundeführer verblieb im Korb und gab die Befehle von außerhalb des Gebäudes.

Parallel waren die anderen Einsatzkräfte im Waldgebiet angekommen. Die Flächensuchhunde suchten das verunglückte Fahrzeug. Nachdem das Fahrzeug gefunden wurde, retten die Feuerwehrangehörigen den "schwerverletzten Beifahrer" aus dem völlig zerstörtes Fahrzeug -doch wo ist der Fahrer? Auch hier konnte  die Feuerwehr auf die Rettungshunde zurückgreifen und während das Auto gesichert und der Verletzte mit hydraulischem Rettungsgerät (Schere und Spreizer) gerettet wurde, suchten die Vierbeiner den umliegenden Wald ab. Als bei der Einsatzleitung der Funkspruch einging: Person gefunden, Rettungswagen zu den Koordinaten xy war die Übung beendet.

Nach der Übung fand eine Nachbesprechung im Gerätehaus der Feuerwehr Elzach statt.

 

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