Weihnachtszeit

Landesbranddirektor Hermann Schröder: "Brennende Kerzen können schnell zur lebensbedrohlichen Gefahr werden"

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"Gerade in den Advents- und Weihnachtszeit kommt es durch Unachtsamkeit und unsachgemäßen Umgang mit Kerzen immer wieder zu Bränden. Vergessene oder falsch angebrachte brennende Kerzen können leicht zur lebensbedrohenden Gefahr werden. Oft genügt ein Funke, um einen ausgetrockneten Kranz oder Christbaum explosionsartig zu entfachen."
Das sagte Landesbranddirektor Herman Schröder am Dienstag, 28. November 2006, in Stuttgart.

  • Christbäume und Adventskränze sollen auf einer nicht entflammbaren Unterlage stehen.
  • Außerdem sollten unbedingt nichtbrennbare Kerzenhalter verwendet werden.
  • Abgebrannte Kerzen müssen besonders bei trockenen Gestecken, Kränzen oder Weihnachtsbäumen rechtzeitig ausgewechselt werden.
  • Die Kerzen müssen immer senkrecht im Halter stecken.
  • Am Weihnachtsbaum sollen die Kerzen von oben nach unten angezündet und in umgekehrter Reihenfolge gelöscht werden. Der Baum sollte auch gegen Umkippen gesichert sein. Es müsse auf alle Fälle daraufgeachtet werden, dass Äste nicht in Brand geraten können.
  • Besonders wichtig sei es, Kerzen nicht zu nah an Vorhängen oder brennbaren Verkleidungen von Wänden beziehungsweise Decken zu platzieren. Als Christbaumschmuck oder Dekorationsmaterial für Kränze und Gestecke sollen nur nichtbrennbare Produkte verwendet werden. Die bei vielen beliebten Wunderkerzen haben an Weihnachtsbaum und in der Nähe von brennbaren Gestecken nichts zu suchen.
  • Löschen Sie vor dem Schlafengehen oder dem Verlassen der Wohnung grundsätzlich alle Kerzen und schalten Sie die elektrischen Beleuchtungen an Krippen und Weihnachtsbäumen aus
  • Alarmieren Sie bei einem Brand sofort die Feuerwehr.

Wie schnell es gehen kann, wenn ein Weihnachtsbaum in Brand gerät sehen Sie im Film Weihnachtsbaumbrand